Folter und Schmerz
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Wasserfolter

Bei der chinesischen Wasserfolter wird ein Opfer zunächst so gefesselt und fixiert, dass es sich nicht mehr dagegen wehren kann, wenn (eis)kaltes Wasser auf seine Stirn tropft. Dies mag zwar nicht unbedingt nach einer grausamer Folter klingen, mündet aber, wenn es über einen längeren Zeitraum angewandt wird, fast immer im Wahnsinn, weshalb mittels dieser Methode über kurz oder lang fast jeder Widerstand gebrochen werden kann. Erstmals fand die chinesische Wasserfolter Mitte des 16. Jahrhunderts in Italien Anwendung.  Seitdem hat sie sich über alle Kontinente ausgebreitet. Selbst in  Deutschland wurde sie viele Jahre praktiziert – und zwar in Zuchthäusern und Konzentrationslagern.

Kaum weniger wahnsinnig mutet die sogenannte Waterboarding-Wasserfolter an, die von den Praktizierenden in menschenverachtender Weise auch einfach Wasserkur genannt wird. Hierbei handelt es sich um eine Foltermethode, die sich  weltweit großer Beliebtheit erfreut, zumindest bei jenen, die sie anwenden. So ist Waterboarding gängige Praxis der CIA und wird auch von amerikanischen Soldaten wiederholt an Kriegsgefangenen vorgenommen, obgleich es laut Genfer Konventionen als Foltermethode eingestuft wird. Indem man Gefangenen ein feuchtes Tuch vor den Mund bindet und unter der Ausnutzung von Würgereflexen wird bei ihnen der Eindruck erzeugt, sie würden elendig Ertrinken, obgleich dies  nicht möglich ist, weil ihr Kopf sich bei einer „Wasserkur-Anwendung “ in einer tieferen Position befindet, als der restliche Körper. Dennoch ist das hierdurch hervorgerufene Ertrinkungsgefühl derart stark ausgeprägt, dass die meisten das Waterboarding nicht länger als eine Minute durchstehen, ehe sie um Gnade betteln.

Waterboarding - Zeichnung

 

Bereits Jahrhunderte vor Christi Geburt wurden Menschen unter der Zuhilfenahme von Wasser gefoltert oder getötet, indem man z.B. einfach ihre Köpfe in ein Fass mit Wasser oder in ein Flussbett tauchte, um sie auf diese Weise entweder zum Reden oder aber für immer zum Schweigen zu bringen. Und selbst bei dieser eher unspektakulär und unblutigen Folter- und Hinrichtungsmethode zeigt sich das schier unerschöpfliche Gewaltpotenzial, welches seit Urzeiten in uns Menschen schlummert. Wenn man sich die etlichen Folter- und Tötungsmethoden dieser Abteilung vor Augen führt, so drängt sich einem unweigerlich die Frage auf, wer in der langen Geschichte der Menschheit eigentlich mehr Bosheit und Leid verbreitet hat; der so genannte Verbrecher oder aber der, der über die Verbrecher richtet? Wenn es nämlich darum geht anderen Menschen Leid zuzufügen, so zeigen eben nicht nur Mörderihre Teufelsfratze sondern vor allem auch jene, die über diese Mörder zu urteilen haben und die Verbrecher nur allzu gerne „im Namen des Volkes“ mit barbarischen Strafen belegten und belegen. So hat der Mensch über zwei Jahrtausende hinweg allein über dreißig Möglichkeiten ersonnen, Wasser als Folter- und Tötungsinstrument einzusetzen und dieses Instrument in gar grausamer Weise immer weiter perfektioniert.

Eine der vielen Wasserfoltermethoden besteht darin, ein gefesseltes Opfer immer wieder für eine unterschiedlich lange Zeitspanne mit dem Kopf in einen Bottich, Eimer, Fass, Brunnen etc. einzutauchen. Die verfeinerte Variante, die vor allem im Mittelalter zum Einsatz kam, bestand darin, einen Verurteilten in einen Käfig zu stecken und das Behältnis dann immer wieder für eine gewisse Zeit (z.B. von einer Brücke aus) in einen Fluss oder See hinab zu lassen. Ein hierfür bevorzugt verwendetes Folter- und Tötungsgerät wurde auch Tauchstuhl genannt. Dieser Tauchstuhl war meist nichts weiter, als ein ganz gewöhnlicher, wenngleich auch robuster Stuhl, der mittels eines Seiles am Ende eines langen Balkens befestigt wurde. Und der Balken wurde in der Regel durch eine einfache Mechanik gesteuert oder aber durch das Gegengewicht mehrerer Menschen, die sich bereitwillig für die „gute Sache“ zur Verfügung stellten. Zunächst wurde der Delinquent auf dem Tauchstuhl fixiert und dann ins Wasser hinab gelassen. Dieser Vorgang konnte natürlich beliebig oft wiederholt werden, insofern das Opfer über ausreichend Überlebenswillen und Kraftreserven verfügte. Der verantwortliche Folterknecht oder Scharfrichter hatte hierbei lediglich darauf zu achten, den Gefesselten nie allzu lange unter Wasser zu belassen.

Illustration einer Hinrichtung mittels Tauchstuhl

 

Die Hinrichtungsform des Ertränkens blieb im Mittelalter vor allem Frauen (und hier vor allem Huren, zänkischen Weibern, Ehebrecherinnen etc.) vorenthalten. Und dies vor allem deshalb, weil man die Wassergeister, denen die Unredlichen übergeben werden sollten, für weiblich hielt. Mitunter wurden die zu ertränkenden Frauen gemeinsam mit einer Giftschlange in einen Sack („Säcken“) gesteckt und mitsamt diesem wie ein Stück Müll ins Wasser geworfen. Eine weitere Form von Wasserfolter bestand darin, ein Opfer nackt auf einen Stuhl zu fesseln. Sodann flösste man ihm fortwährend Wasser durch einen Trichter ein, ohne ihm eine Chance zu lassen, dieses wieder auszuspucken. Auf diese Weise nahm der Bauchumfang des Gefolterten immer weiter zu, was zunächst zu heftigen Bauchschmerzen und schließlich – wenn diese Maßnahme kontinuierlich fortgesetzt wurde - zum Tode führen konnte.

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und noch eine Form der Wasserfolter

 
   
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